Einigkeit des Körpers, der Stimme und des Herzens
mit Uma Lacombe und Yves Oberlin
28. Juli - 2. August 2oo8
Pir O Murshid Hazrat Inayat Khan sagte: ”Musik kann uns Harmonie lehren”
In Indien sagt man, dass der Gesang die Basis für Tanz, Malerei und auch für darstellende Künste wie Bildhauerei ist. Man könnte ergänzen, dass das Hatha Yoga noch vor dem Gesang kommt, weil es unseren Körper und Geist für Musik und für alle Kunstformen vorbereitet.
In dem Begriff „Sangeet“, wird in Indien Tanz , Gesang und instrumentale Musik vereint. Wir übersetzen dieses Wort mit „Musik“.
Hatha Yoga wurde in der alten Tradition mit einem mystischen Tanz verglichen.
In dieser Woche werden wir Gesang mit körperlicher Bewegung vereinen und harmonisieren. Auf diese Weise werden wir das Ganze als „Sangeet“ erleben.
Yoga bedeutet Vereinigung oder Union. Aber auch die vielen verschiedenen Wege, die das Menschliche und Göttliche in uns vereinen, werden Yoga genannt. An einem bestimmten Punkt treffen sich alle diese Wege und werden zu einem einzigen Weg.
In diesem Workshop mit Yves und Uma werden die verschiedenen Formen des Yogas, die verschiedenen Wege, die das Göttliche und Menschliche in uns vereinen, integriert. Wir werden Nada Yoga und Hatha Yoga üben, und die zwei Pfade werden sich begegnen und verstärken. Aber wir werden auch das Raja Yoga, das Bhakti-, Gyana-, Mantra- und Karma Yoga in unsere Praxis einschließen.
Jede dieser Formen kann unsere Konzentration verstärken, sodass wir Frieden und Fröhlichkeit erlangen können, wie es in der Bhagavad Gita (Kap II, Vers 66) geschrieben ist.
Dhrupad Gesang ist eine spirituelle Praxis und wird als Nada Yoga betrachtet. Die Körperhaltung für das Singen ist die gleiche Körperhaltung wie für die Meditation. Dafür wird das Hatha Yoga sehr hilfreich sein. Natürlich werden wir beim Singen an unserem Atem arbeiten, und die Pranayama Praxis, die mit dem Yoga Hand in Hand geht, wird unseren Atem schulen und vorbereiten, so dass er sanft und glatt mit der Musik fließt. Gut zu atmen kann zur Befreiung führen, wie das aus dem Hebräischen Wort für Befreiung abgeleitet werden kann, "breit und weit zu atmen”.
Dank der Asanas (den Yoga Haltungen), werden wir unsere Körper wie ein musikalisches Instrument stimmen, um durch sie Gott singen zu lassen.
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Uma Monica Lacombe hatte bereits in jungen Jahren ein großes Interesse an Yoga, das sie zu einer Reise nach Indien bewegte, um dort Theorie und Praxis des Yoga bei den "Erben" dieser Tradition zu studieren. Danach verbrachte sie 2 Jahre in einem tibetischen Dorf im Himalaya, wo sie in die chinesische Medizin eingeführt wurde. Seit mehr als 20 Jahren lebt sie in Indien, wo sie auch den indischen Dhrupadgesang lernte. Sie hat diese Musik mit großen Meistern studiert. Uma gibt Konzerte und Seminare in Indien und Europa und lehrt seit vielen Jahren am Camp Zenith. |
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Yves Oberlin studiert und praktiziert Yoga seit beinahe 20 Jahren, unter anderem bei der Iyengar Familie in Poona, Indien. Sein eigenwilliger, dynamischer und herausfordernder Stil verbindet Yoga und Sufi-Lehren und ermöglicht so eine Erfahrung von Hatha Yoga als einer spirituellen Praxis. Yves ist zertifizierter Iyengar Lehrer, er unterrichtet in französisch, englisch und deutsch. |